SPD Niestetal

Badneubau - CDU macht es sich zu leicht

Presse

Die CDU macht es sich zu leicht!“ - so Werner Umbach, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Niestetaler Gemeindevertretung. „Die Gemeindevertreter sind nicht dazu gewählt, den Bürgerinnen und Bürgern zu erklären, was nicht geht, sondern zu versuchen, den Willen der Bürgerschaft umzusetzen - zumindest interpretiert die SPD so ihre Aufgabe.“ - so Umbach weiter. „Natürlich hat die CDU das Recht, dagegen zu sein und den Legitimationsdruck zu erhöhen“, gibt Umbach weiter an, „allerdings stehen wir mit der anstehenden Haushaltskonsolidierung vor einem Prozess, der von allen Beteiligten konstruktiv gestaltet werden muss und bei dem alle zu Kompromissen bereit sein sollten.

 

Wenn sich nun eine der drei Parteien aufstellt und schon mal erklärt, was nicht geht, ist zu befürchten, dass sie immer wieder mit der Argumentation „ohne das Bad müssten wir aber nicht“ diesen Weg nicht konstruktiv und kompromissbereit begleiten wird.“

„Zwischenzeitlich hat sich zwar die finanzielle Situation der Gemeinde verändert, aber nicht die Motive der Niestetalerinnen und Niestetaler, die mit überwältigender Mehrheit für das Bad votiert haben“, so Werner Weißenborn, Co-Vorsitzender der Niestetaler SPD. „Es ging uns allen darum, dass hier unsere Kinder schwimmen lernen können und allen anderen ein Angebot der Gesundheitsfürsorge gemacht wird; ein Familienbad, kein Traumschloss“, so Weißenborn weiter. „Wer hier nun die Flinte ins Korn wirft, bevor man alle Zahlen und Einsparvorschläge kennt und miteinander abgewogen hat“, so Elke Bublitz, stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD, „handelt destruktiv und am Willen der Bevölkerung vorbei“. „Kommunalpolitik lebt davon, dass man gemeinsam nach Lösungen sucht und versucht, den Willen der Bürgerinnen und Bürger umzusetzen“, ergänzt Dirk Nolte, ebenso stellv. Fraktionsvorsitzender. Die SPD fühlt sich nicht nur dem Wunsch der Niestetalerinnen und Niestetaler nach einem Bad verpflichtet, sondern auch der damals damit verbundenen Finanzierungsvorschläge. Diese werden wir bis zur hoffentlich erfolgenden Eröffnung des Neubaus vorantreiben. Hierzu gehört die Verpachtung des Naturerlebnisbades ebenso wie die Verwendung der Fläche, auf der das aktuelle Wichtelbrunnenbad steht.

 

Jedes Jahr finden mehrere Tausend Besuche von Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Sportunterrichts statt, zuzüglich der Besuche einiger Kindergartengruppen. Im gleichen Zeitraum haben im Rahmen des Angebots der DLRG 80 Kinder Schwimmen gelernt und 75 Kinder ein Schwimmabzeichen abgelegt. Ferner wurden 27 Rettungsschwimmer ausgebildet und neun Lehrer zur Rettungsfähigkeit gebracht. Die Niestetaler DLRG leistet jedes Jahr einen Großteil der Schwimmaufsicht im Naturerlebnisbad, stellte im letzten Jahr 22 Wachgänger zur Verfügung und erbrachte 14 Erste-Hilfe-Leistungen. Ebenso übernimmt die DLRG im Niestetaler Rettungswesen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Freiwilligen Feuerwehr eine tragende Rolle bei Ausbildungs- und Übungsleistungen. Das wäre ohne ein hiesiges Bad nicht möglich.

 
 

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