SPD Niestetal

Die Kleinen groß rausbringen – SPD Niestetal wünscht einen guten Schulstart

Allgemein

Wir wünschen den Kindern und ihren Eltern einen guten Schulstart, ganz besonders den Erstklässlern, für die ein aufregender neuer Lebensabschnitt beginnt.

Zugleich sprechen wir uns dafür aus, der Bildungspolitik  weiter höchste Priorität einzuräumen.

Die Rahmenbedingungen für eine gute Bildung werden allerdings im Wesentlichen von der Landesregierung gestaltet. Hier stünden dringende Verbesserungen an. So fordert die SPD Niestetal von der schwarz-grünen Landesregierung in Wiesbaden endlich Tempo beim Ausbau der Ganztagsschulen, um dem Bedarf zu entsprechen. Ganztagsschulen sind vor allem ein Beitrag zu mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit. Außerdem sind viele berufstätige Eltern  auf Nachmittagsangebote angewiesen.  In Hessen sind nur fünf von 1.035 Grundschulen echte Ganztagsschulen. Mit „echten“ Ganztagsschulen meint die SPD, dass sich Unterricht, Sport, Spiel, Nachhilfe und kulturelle Angebote über den Tag abwechseln – anders als etwa beim „Pakt für den Nachmittag“ der Landesregierung, der flächendeckend ohnehin erst zum Schuljahr 2016/17 kommen soll. Wir wollen Ganztagsschulen, die den Kindern zwischendurch auch Spaß, Entspannung und Abwechslung bieten. Nur so ist eine optimale Förderung möglich.

Die SPD setzt sich aber nicht nur für den Ausbau von Ganztagsschulen, sondern auch für die Umsetzung von Inklusion, Deutschförderung und Schulsozialarbeit ein. Anstatt dafür neue Stellen zu schaffen, kürzt Schwarz-Grün im kommenden Schuljahr die Stundenzuweisung und zieht eine Lehrer-Umverteilung im großen Stil durch. Die geplanten Kürzungen der Lehrerzuweisung bedeuten eine massive Verschlechterung für Grundschulen und Oberstufen.

Mit den Kürzungen bei Förderangeboten spart die Landesregierung zudem auf Kosten der Schwächsten. Die SPD Niestetal fordert daher, neue und zusätzliche Aufgaben auch durch zusätzliche Stellen abzudecken.

Mit den Kürzungen in der Oberstufe müssen die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Bildungsgänge nun ausbaden, was die Landesregierung seit Jahren im Bildungsbereich versäumt hat. Auch die Berufsorientierung an den Gymnasien ist in Hessen sträflich vernachlässigt worden. Schule muss in allen Schulformen auf das Berufsleben vorbereiten.

Ein weiterer Punkt ist die zunehmende Belastung von Lehrkräften. Es ist dringend erforderlich, die Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte insgesamt zu verbessern und die Lehrerausbildung den gestiegenen Herausforderungen anzupassen.

 
 

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